Vorne hui, hinten… ausbaufähig!

Die Zweite belegt nach elf Spieltagen Platz zwei in der 1. Kreisklasse

Nachdem die erste Saisonhälfte fast absolviert ist, belegt unsere Zweite in der 1. Kreisklasse den zweiten Platz. In den bislang gespielten elf Partien hat die Mannschaft ganz klar gezeigt, wo sie ihre Stärken hat – und wo die Schwächen liegen. Fest steht bereits jetzt:  Wer am Ende in der Tabelle oben stehen will, muss noch einen langen Weg zurücklegen.

Das Team hat sich nach dem Abstieg aus der Kreisliga deutlich verändert. Dank zahlreicher Zugänge, unter anderem die Rückkehrer Martin und Kevin Damm sowie Arne Kernebeck und einigen Verstärkungen aus der ersten Mannschaft, wuchs der Kader auf deutlich über 20 Spieler an. Eine absolute Luxussituation für den Trainer. Seine Aufgaben: eine Einheit aus der neuen Truppe formen und alle bei Laune halten.  Schnell ging es mit Spaß auf und neben dem Feld zur Sache. Damit alle Spieler regelmäßig Spielanteile bekommen, führte Christian ein Rotationsmodell ein. So unterstützten immer wieder Spieler der Zweiten die eigene dritte Mannschaft und punktuell auch die Erste.

Dass die Saison für den starken Kader alles andere als ein Selbstläufer wird, zeigte sich in der Vorbereitung. Es dauerte einige Wochen, bis die Abläufe im Angriff flüssiger wurden und auch die Absprachen in der Deckung besser funktionierten. Mit zwei klaren Siegen startete die Zweite dann auch in die Saison – ehe man bereits am dritten Spieltag den ersten herben Dämpfer kassierte: Bei HSG Rietberg-Mastholte II setzte es eine schmerzhafte 26:28-Niederlage. Die HSG-Reserve hat alle zwölf Hinrundenspiele gewonnen und steht mit 24:0-Punkten an der Tabellenspitze. So ärgerlich die Niederlage auch war, für das Team war es vielleicht ein wichtiger Warnschuss. Denn in Rietberg verspielte man noch eine 20:13-Führung. Die Erkenntnis: Wenn die Mannschaft ihre Leistung abruft, kann sie jeden Gegner in dieser Spielklasse auch deutlich schlagen. Wenn sie das nicht schafft, wird es schwer.

Ein derartiger Spielverlauf wiederholte sich danach nicht mehr. Es folgten acht Siege in Folge. Das letzte Spiel in der Hinrunde findet am Sonntag, 13. Januar, in eigener Halle gegen TV Verl III statt. In den bisherigen elf Spielen hat Werther II im Schnitt 37 Tore pro Partie geworfen – das ist der absolute Topwert in der Liga. Allerdings hat man im Vergleich mit den anderen Teams auf den oberen Plätzen auch die meisten Gegentore kassiert. Zu selten arbeiteten Angriff und Deckung so im Einklang wie gegen TuS Borgholzhausen II, als man sich mit 35:20 im Derby durchsetzte.

An diese Leistung gilt es in den verbleibenden 13 Spielen anzuknüpfen, um weiter ganz oben mitzumischen. Das Rückspiel in eigener Halle gegen Rietberg II (10. Februar), die schweren Auswärtsspiele in Wiedenbrück (16. Februar) und Borgholzhausen (6. April) - es warten noch reichlich harte Aufgaben auf unser Team! 

03.01.2019 TS 2. Herren
  

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